• 30. Januar 2022

Damenstiftskirche St. Ursula

 Wahrzeichen & Gebäude / 430 Ansichten

Die Damenstiftskirche St. Ursula entstand 1135 dort, wo seit dem 4. Jahrhundert auf einem römischen Gräberfeld christliche Märtyrerinnen verehrt wurden. An die romanische Emporenbasilika wurde 1287 ein langgestreckter gotischer Chor angebaut. Im 17. Jahrhundert richtete man die barocke „Goldene Kammer“ ein, in der die Reliquien der ursulanischen Jungfrauen und ihrer Gefährten aufbewahrt und verehrt werden.

Seit langer Zeit gibt es auch die Legende um die Heilige Ursula, die in verschiedenen Versionen, jedoch immer mit den gleichen Hauptelementen auftauchte. Die heilige Ursula war eine britannische Königstochter, die ihr Leben Christus geweiht und Jungfräulichkeit gelobt hatte. Als jedoch der heidnische König von Anglia sie als Frau für seinen Sohn Aetherius wollte, ging sie zum Schein auf den Antrag ein, stellte jedoch die Bedingung, dass ihr Bräutigam zum Christentum übertreten müsse und ihr bis zur Hochzeit noch eine dreijährige Frist gewähren solle. In dieser Zeit begab sie sich mit einigen Begleiterinnen auf eine Schiffsreise. In Köln hatte Ursula eine Erscheinung.

Besichtigungen

Montag – Samstag 10.00 – 12.00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag 15.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch 15.00 – 16.30 Uhr
Sonntag 15:00 – 16:30 Uhr
Montag nur bis zum Gitter geöffnet

Gruppen nach Absprache mit dem Pfarramt.

Zutritt zur Goldenen Kammer während der Öffnungszeiten, Eintritt 2 Euro

Foto: Hans Peter Schaefer (www.reserv-a-rt.de) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

  • ID des Eintrages: 893
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Ursulaplatz 30Köln,50668 Zeige Telefonnummer